Von der Dübner Heide nach Rumänien
Am 2. August war es endlich so weit. Das Wohnmobil war gepackt und wir starteten von der Dübener Heide aus Richtung Schweiz. Schon beim Losfahren stellte sich dieses besondere Gefühl ein: einfach unterwegs sein, den Alltag hinter sich lassen und gespannt darauf sein, was die nächsten Wochen und Monate bringen werden.
Die erste Etappe führte uns bis in die Nähe von Nürnberg, wo wir die Nacht verbrachten. Genau die richtige Strecke für den Anfang, um entspannt anzukommen und am nächsten Morgen ausgeruht weiterzufahren. Hier trafen wir auch Eva wieder, verbrachten gemeinsam einen gemütlichen Abend, die mit dem Roller von uns Richtung Schweiz unterwegs war.
Unser nächstes Ziel war Pfäffikon. Dort konnten wir für einige Tage bei einem Freund stehen, fast direkt am See. Morgens den Blick aufs Wasser genießen und ohne Eile in den Tag starten – so gefällt uns das.
Die Tage in der Schweiz waren eine schöne Mischung aus Freunden, Familie und den Dingen, die vor einer längeren Reise eben noch erledigt werden müssen. Wir trafen liebe Freunde, verbrachten Zeit mit unserem Patenkind und seiner Familie und kümmerten uns nebenbei um verschiedene Termine.
Anschließend ging es weiter nach Aarberg, wo wir das Wochenende bei Freunden verbrachten. Es wurde viel erzählt, gelacht und natürlich gut gegessen. Genau diese Begegnungen sind es, die für uns das Reisen immer wieder besonders machen.
Danach hatte unser Wohnmobil einen Termin beim Händler. Für zwei Tage mussten wir unser rollendes Zuhause abgeben, unter anderem damit endlich die LPG-Tankflasche eingebaut werden konnte. Währenddessen tauschten wir das Wohnmobil gegen ein Hotelzimmer in Bern.
Das hatte allerdings auch seine schönen Seiten, denn die Zeit in Bern nutzten wir, um unsere Tochter und unser Enkelkind zu treffen. Familienzeit, bevor es für längere Zeit Richtung Osten gehen sollte.
Nach weiteren Zwischenstopps und den letzten Erledigungen in der Schweiz konnte die eigentliche Reise dann richtig beginnen. wir verliessen die Schweiz am 13. August Richtung Osten.
Über den Arlberg nach Wien
Unsere Route führte uns über den Arlberg Richtung Österreich. Nach einer Zwischenübernachtung ging es weiter nach Wien, wo wir für einige Tage unser Lager aufschlugen.
Wien hat uns ausgesprochen gut gefallen.
Dank der guten öffentlichen Verkehrsmittel konnte unser Wohnmobil stehen bleiben und wir erkundeten die Stadt ganz entspannt. Wir besuchten unter anderem das Naturhistorische Museum, das Weltmuseum, das jüdische Viertel und das Holocaust-Mahnmal. Dazwischen blieb natürlich genügend Zeit für Cafés, Eisdielen und einfach ein bisschen Wiener Stadtleben.
Besonders in Erinnerung geblieben ist uns auch ein sehr gutes koscheres Abendessen im Restaurant Simchas.
Wien war definitiv mehr als nur ein Zwischenstopp auf unserem Weg nach Osten. Eine interessante, abwechslungsreiche Stadt, in der wir uns wohlgefühlt haben und in der man problemlos noch einige Tage länger bleiben könnte.
Aber irgendwann zieht es uns dann doch wieder weiter.
Weiter nach Ungarn
Von Wien führte unsere Reise nach Ungarn. Wie meistens verzichteten wir auf die Autobahn und fuhren lieber über Land. Das dauert zwar länger, dafür sieht man wesentlich mehr vom Land und kommt durch Orte und Gegenden, an denen man auf der Autobahn einfach vorbeifahren würde.
Allerdings machte uns zunehmend die Hitze zu schaffen. Temperaturen von über 30 Grad bestimmten unsere Tagesplanung und so wurden die gefahrenen Etappen kürzer und schattige Plätze immer begehrter.
Wir fanden einen einfachen und ruhigen Platz in einem kleinen ungarischen Dorf und später einen Mini-Campingplatz bei einer Therme. Ein bisschen im Wasser entspannen, nichts tun und einfach abwarten, bis die größte Hitze vorbei ist – auch das gehört für uns zum Reisen.
Weniger entspannt waren allerdings die Nächte. Unser Blut scheint bei den ungarischen Moskitos ausgesprochen beliebt zu sein. Eine Nacht wurde zur regelrechten Schlacht. Egal was wir machten, irgendwie fanden die Viecher immer wieder einen Weg in unser rollendes Zuhause. Irgendwann half nur noch der komplette Rückzug unter die Bettdecke, um wenigstens noch ein paar Stunden Schlaf zu bekommen.
Bevor wir Ungarn verließen, wurde noch einmal vollgetankt. Diesel war dort günstiger als in Rumänien und bei rund 70 Litern sparten wir immerhin etwa 10 Euro. Warum also Geld verschenken?
Dann ging es weiter Richtung Grenze.
Unser erstes Mal Rumänien
Und plötzlich waren wir in Rumänien.
Schon die ersten Kilometer überraschten uns ausgesprochen positiv. Die Landschaft gefiel uns auf Anhieb, die Straßen waren teilweise deutlich besser als erwartet und vor allem die Menschen begegneten uns von Anfang an sehr freundlich.
Unser erster Eindruck von Rumänien: sehr, sehr positiv.
Eigentlich wollten wir nun langsam anfangen, das Land zu entdecken. Zeit haben wir schließlich genug und für Rumänien hatten wir ohnehin mehrere Wochen, wenn nicht sogar Monate eingeplant.
Doch Reisen bedeutet eben auch, Pläne jederzeit ändern zu können.
Kaum waren wir in Rumänien angekommen, erwischte mich eine Erkältung mit Fieber, Schnupfen und Husten. Gleichzeitig waren für die nächsten Tage wieder Temperaturen von über 30 Grad angekündigt. Also beschlossen wir, uns einen ruhigen Platz zu suchen und erst einmal gar nichts zu tun.
Gefunden haben wir einen kleinen, sehr gepflegten Campingplatz bei einem rumänisch-deutschen Paar mit Kindern, Hunden und einem Chefkater, der hier offensichtlich das letzte Wort hat.
Ein perfekter Ort, um wieder auf die Beine zu kommen.
Nach ein paar Tagen Ruhe ging es mir tatsächlich deutlich besser. Zumindest so gut, dass ich mich wieder bei einem Bierchen mit einem Bayern unterhalten mochte.
Dummerweise hat es inzwischen Sabine erwischt.
Also bleiben wir noch ein bisschen länger. Die drei tierischen Mitbewohner auf dem Platz sorgen derweil dafür, dass es uns auch an einem Ruhetag nicht langweilig wird.
So sind wir nun, knapp einen Monat nach unserem Start in der Dübener Heide, in Rumänien angekommen. Hinter uns liegen Deutschland, einige schöne Tage mit Familie und Freunden in der Schweiz, Wien, Ungarn und viele kleine Erlebnisse dazwischen.
Vor uns liegt nun Rumänien.
Wie lange wir bleiben, wohin wir fahren und was wir entdecken werden, wissen wir noch nicht. Genau das ist schließlich einer der Gründe, warum wir so gerne mit dem Wohnmobil unterwegs sind.
Wir haben unser Zuhause dabei, wir haben Zeit und wir müssen nirgendwo zu einem bestimmten Zeitpunkt sein. Also werden wir erst einmal wieder gesund. Danach sehen wir weiter. In einem Monat dann den nächsten Bericht hier. Freunde die wir kennen finden uns auch auf Polarsteps. Ein paar bilder wie üblich Bilder unter Alben.
Die erste Etappe führte uns bis in die Nähe von Nürnberg, wo wir die Nacht verbrachten. Genau die richtige Strecke für den Anfang, um entspannt anzukommen und am nächsten Morgen ausgeruht weiterzufahren. Hier trafen wir auch Eva wieder, verbrachten gemeinsam einen gemütlichen Abend, die mit dem Roller von uns Richtung Schweiz unterwegs war.
Unser nächstes Ziel war Pfäffikon. Dort konnten wir für einige Tage bei einem Freund stehen, fast direkt am See. Morgens den Blick aufs Wasser genießen und ohne Eile in den Tag starten – so gefällt uns das.
Die Tage in der Schweiz waren eine schöne Mischung aus Freunden, Familie und den Dingen, die vor einer längeren Reise eben noch erledigt werden müssen. Wir trafen liebe Freunde, verbrachten Zeit mit unserem Patenkind und seiner Familie und kümmerten uns nebenbei um verschiedene Termine.
Anschließend ging es weiter nach Aarberg, wo wir das Wochenende bei Freunden verbrachten. Es wurde viel erzählt, gelacht und natürlich gut gegessen. Genau diese Begegnungen sind es, die für uns das Reisen immer wieder besonders machen.
Danach hatte unser Wohnmobil einen Termin beim Händler. Für zwei Tage mussten wir unser rollendes Zuhause abgeben, unter anderem damit endlich die LPG-Tankflasche eingebaut werden konnte. Währenddessen tauschten wir das Wohnmobil gegen ein Hotelzimmer in Bern.
Das hatte allerdings auch seine schönen Seiten, denn die Zeit in Bern nutzten wir, um unsere Tochter und unser Enkelkind zu treffen. Familienzeit, bevor es für längere Zeit Richtung Osten gehen sollte.
Nach weiteren Zwischenstopps und den letzten Erledigungen in der Schweiz konnte die eigentliche Reise dann richtig beginnen. wir verliessen die Schweiz am 13. August Richtung Osten.
Über den Arlberg nach Wien
Unsere Route führte uns über den Arlberg Richtung Österreich. Nach einer Zwischenübernachtung ging es weiter nach Wien, wo wir für einige Tage unser Lager aufschlugen.
Wien hat uns ausgesprochen gut gefallen.
Dank der guten öffentlichen Verkehrsmittel konnte unser Wohnmobil stehen bleiben und wir erkundeten die Stadt ganz entspannt. Wir besuchten unter anderem das Naturhistorische Museum, das Weltmuseum, das jüdische Viertel und das Holocaust-Mahnmal. Dazwischen blieb natürlich genügend Zeit für Cafés, Eisdielen und einfach ein bisschen Wiener Stadtleben.
Besonders in Erinnerung geblieben ist uns auch ein sehr gutes koscheres Abendessen im Restaurant Simchas.
Wien war definitiv mehr als nur ein Zwischenstopp auf unserem Weg nach Osten. Eine interessante, abwechslungsreiche Stadt, in der wir uns wohlgefühlt haben und in der man problemlos noch einige Tage länger bleiben könnte.
Aber irgendwann zieht es uns dann doch wieder weiter.
Weiter nach Ungarn
Von Wien führte unsere Reise nach Ungarn. Wie meistens verzichteten wir auf die Autobahn und fuhren lieber über Land. Das dauert zwar länger, dafür sieht man wesentlich mehr vom Land und kommt durch Orte und Gegenden, an denen man auf der Autobahn einfach vorbeifahren würde.
Allerdings machte uns zunehmend die Hitze zu schaffen. Temperaturen von über 30 Grad bestimmten unsere Tagesplanung und so wurden die gefahrenen Etappen kürzer und schattige Plätze immer begehrter.
Wir fanden einen einfachen und ruhigen Platz in einem kleinen ungarischen Dorf und später einen Mini-Campingplatz bei einer Therme. Ein bisschen im Wasser entspannen, nichts tun und einfach abwarten, bis die größte Hitze vorbei ist – auch das gehört für uns zum Reisen.
Weniger entspannt waren allerdings die Nächte. Unser Blut scheint bei den ungarischen Moskitos ausgesprochen beliebt zu sein. Eine Nacht wurde zur regelrechten Schlacht. Egal was wir machten, irgendwie fanden die Viecher immer wieder einen Weg in unser rollendes Zuhause. Irgendwann half nur noch der komplette Rückzug unter die Bettdecke, um wenigstens noch ein paar Stunden Schlaf zu bekommen.
Bevor wir Ungarn verließen, wurde noch einmal vollgetankt. Diesel war dort günstiger als in Rumänien und bei rund 70 Litern sparten wir immerhin etwa 10 Euro. Warum also Geld verschenken?
Dann ging es weiter Richtung Grenze.
Unser erstes Mal Rumänien
Und plötzlich waren wir in Rumänien.
Schon die ersten Kilometer überraschten uns ausgesprochen positiv. Die Landschaft gefiel uns auf Anhieb, die Straßen waren teilweise deutlich besser als erwartet und vor allem die Menschen begegneten uns von Anfang an sehr freundlich.
Unser erster Eindruck von Rumänien: sehr, sehr positiv.
Eigentlich wollten wir nun langsam anfangen, das Land zu entdecken. Zeit haben wir schließlich genug und für Rumänien hatten wir ohnehin mehrere Wochen, wenn nicht sogar Monate eingeplant.
Doch Reisen bedeutet eben auch, Pläne jederzeit ändern zu können.
Kaum waren wir in Rumänien angekommen, erwischte mich eine Erkältung mit Fieber, Schnupfen und Husten. Gleichzeitig waren für die nächsten Tage wieder Temperaturen von über 30 Grad angekündigt. Also beschlossen wir, uns einen ruhigen Platz zu suchen und erst einmal gar nichts zu tun.
Gefunden haben wir einen kleinen, sehr gepflegten Campingplatz bei einem rumänisch-deutschen Paar mit Kindern, Hunden und einem Chefkater, der hier offensichtlich das letzte Wort hat.
Ein perfekter Ort, um wieder auf die Beine zu kommen.
Nach ein paar Tagen Ruhe ging es mir tatsächlich deutlich besser. Zumindest so gut, dass ich mich wieder bei einem Bierchen mit einem Bayern unterhalten mochte.
Dummerweise hat es inzwischen Sabine erwischt.
Also bleiben wir noch ein bisschen länger. Die drei tierischen Mitbewohner auf dem Platz sorgen derweil dafür, dass es uns auch an einem Ruhetag nicht langweilig wird.
So sind wir nun, knapp einen Monat nach unserem Start in der Dübener Heide, in Rumänien angekommen. Hinter uns liegen Deutschland, einige schöne Tage mit Familie und Freunden in der Schweiz, Wien, Ungarn und viele kleine Erlebnisse dazwischen.
Vor uns liegt nun Rumänien.
Wie lange wir bleiben, wohin wir fahren und was wir entdecken werden, wissen wir noch nicht. Genau das ist schließlich einer der Gründe, warum wir so gerne mit dem Wohnmobil unterwegs sind.
Wir haben unser Zuhause dabei, wir haben Zeit und wir müssen nirgendwo zu einem bestimmten Zeitpunkt sein. Also werden wir erst einmal wieder gesund. Danach sehen wir weiter. In einem Monat dann den nächsten Bericht hier. Freunde die wir kennen finden uns auch auf Polarsteps. Ein paar bilder wie üblich Bilder unter Alben.